Eine persönliche, jährliche Gesundheitsbilanz

Was ein modernes Gesundheitswesen braucht, ist eine persönliche, jährliche Gesundheitsbilanz, welche jedes Jahr von der Krankenkasse für jedes Kassenmitglied erstellt wird. Also was habe ich einbezahlt, was habe ich ausgegeben von meinem Konto.

Genau wie die Firma, muss der Bürger dann auch Buch führen über seine eigene Gesundheit. Genau gleiche wie die Firma, sollte der Bürger auch eine eigene Risikoanalyse erstellen müssen über sein eigenes Verhalten (Extremsport, Rauchen, ausgeglichenes Essen, Übergewicht, etc).

Die Erfolgsrechnung wäre dann von seinen Ausgaben und Einzahlungen bestimmt. Seine eigenen Investitionen in seine eigenen Gesundheit (z.B. Sport aber nicht Extremsport) würden sich dann in seiner persönlichen Bilanz auswirken. Der Bürger soll also selber dafür sorgen, dass er nicht zu viele schlechte Risiken mit sich rumträgt. Und wenn er es doch tut, dann sollte er es in seiner Risikoanalyse vermerken und sich dessen bewusst sein. Er muss sich bewusst sein, dass seine Investitionen und Ausgaben in seine eigene Gesundheit gesteuert werden können, von ihm selber.

Der jährliche Vergleich der persönlichen Gesundheitsbilanz ermöglicht den wahren, inneren Wert der eigenen Gesundheit zu ermitteln. Zudem wird das Kostenbewusstsein durch das jährliche Erstellen der Bilanz vertieft.

Die Krankenkasse hätte eine beratende Funktion beim erstellen der Bilanz. Verantwortlich für die Bilanz ist nur der Bürger selber. Er muss sie unterschreiben. Die Positionen in der Bilanz, ob es ein Aktiva oder ein Passiva ist, darüber muss der Bürger sich bewusst werden. Somit kann z.B. jeder Arztbesuch entweder zur Geldvermehrung oder Geldverschwendung zugewiesen werden. Ein vorsichtiges Abwägen der Investitionen ist gefragt.

Der reine Konsum von Leistungen führt wie bei der Firma die zuviele schlechte Investitionen tätigt zum Bankrott (Chapter 11).