Wie die Verordnung über die Krankenversicherung Kosten verschwendet


Am 1. Juni 2010 bin ich Vater geworden. Die Geburt meines Sohnes war in Japan. Das war die Wahl meiner Frau. Sie ist Japanerin. Nun habe ich unsere gemeinsame Schweizer Krankenkasse gebeten unsere Kosten nach dem Abzug vom Selbstbehalt zu übernehmen. Die Krankenkasse hat diese mit dem Artikel 36. Abs. 2 abgelehnt mit der Begründung es sei kein Notfall gewesen! Dieses Verhalten der Krankenkasse widerspricht jedem gesunden Menschenverstand!  Die Krankenkasse könnten doch schauen, was eine durchschnittliche Geburt in der Schweiz kostet und uns diese Kosten dann anrechnen. Nein, dazu ist sie nicht in der Lage! Es gibt dazu kein Gesetz! Das Verhalten der Krankenkasse fördert den Missbrauch von staatlich geförderten Dienstleistungen. Die Krankenkasse soll doch froh sein,  dass die Geburt gut verlaufen ist und dass sie _geplant_ verlaufen ist. Ein Notfall ist immer teuer! Wieso fördert die Krankenkasse Notfälle? Wieso verwendet die Krankenkasse keinen gesunden Menschenverstand? Absolut unverständlich und überhaupt nicht kundenorientiert. Ist schon klar. Sie haben es nicht nötig. Das Geld wird ihr ja in die Kasse befohlen per Gesetz. Und ob die Geburt im Ausland günstiger ist als im Inland das interessiert die Schweizer Krankenkasse gar nicht. Sorry, was ist eigentlich los in diesem Markt? Gleichzeitig bereichert sich die Geschäftsleitung der KPT, ohne Grenzen und ohne Hemmungen an den “stillen Reserven”. Und wie nennt man es? Solidarität? Ich nenne es Bullshit! Und zwar nicht nur eine Schubkarre voll. Das ist grösser als der Augiasstall.

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